Saiten
Frische Saiten geben der Gitarre klaren Klang und stabile Stimmung zurück. Zur Auswahl stehen Sätze für Konzert-, Akustik- und E-Gitarren sowie für E-Bässe in verschiedenen Stärken, von weichen für Einsteiger bis zu kräftigeren für einen markanten Ton und tiefere Stimmungen.
Saiten
Die Art der Saiten richtet sich immer nach dem Instrument. Stahlsaiten gehören nicht auf eine Konzertgitarre, weil sie Hals und Steg beschädigen würden, und Nylonsaiten klingen auf einer Akustikgitarre nicht gut.
Nylonsaiten verleihen der Konzertgitarre einen weichen, warmen Ton und sind schonend für die Finger. Für Akustikgitarren sind Stahlsaiten aus Bronze oder Phosphorbronze gedacht, die hell und voll klingen, E-Gitarren brauchen Nickel- oder Stahlsaiten, die mit den Tonabnehmern zusammenarbeiten. Für den E-Bass wählt man kräftigere Sätze für vier- oder fünfsaitige Instrumente.
Die Saitenstärke wird in Tausendstel Zoll angegeben, zum Beispiel 10–46 bei der E-Gitarre oder 12–53 bei der Akustikgitarre. Dünnere Saiten lassen sich leichter greifen und eignen sich für Einsteiger, dickere klingen voller und halten bei tieferen Stimmungen besser die Spannung.
Beschichtete Saiten halten länger und quietschen weniger unter den Fingern. Ein Saitenwechsel ist fällig, sobald die Saiten matt werden, Rost ansetzen oder die Stimmung nicht mehr halten, und ein Ersatzsatz im Gigbag lohnt sich vor allem bei Auftritten.