Außenbeleuchtung
Lineare Wandleuchten von dreißig bis zweihundertvierzig Zentimetern, Leuchten mit Licht nach oben und nach unten, Strahler, dekorative Kugelleuchten und Laternen sowie farbige Außenlampen. Ein Bewegungsmelder bemerkt am besten den Menschen, der quer durch sein Blickfeld geht, und am schlechtesten den, der direkt auf ihn zukommt, er gehört also neben den Weg. Insekten zieht vor allem der ultraviolette Anteil an, den eine LED nicht abstrahlt, und gleich danach der blaue, von dem Kaltweiß mehr hat als Warmweiß, weshalb ans Haus Warmweiß gehört. Außensteckdosen und Geräte, die draußen benutzt werden, müssen mit einem Fehlerstromschutzschalter mit 30 Milliampere abgesichert sein.
Außenbeleuchtung
Die Außenleuchten in dieser Kategorie werden aus dem Netz oder aus einem Akku gespeist. Sie finden hier lineare Wandleuchten von dreißig bis zweihundertvierzig Zentimetern mit einer Leistung von neun bis neunzig Watt, Wandleuchten mit Licht nach oben und nach unten, Strahler, dekorative Kugelleuchten und Laternen sowie farbige Außenlampen für die klassische Fassung. Ein Teil der Leuchten ist dimmbar und kann die Lichtfarbe von warm auf kalt umschalten, separat gibt es außerdem einen Bewegungsmelder für die Wand. Die Gehäuse sind meist mattschwarz und lassen sich senkrecht wie waagerecht montieren, an Fassade, Zaun und Pfosten.
Ein Bewegungsmelder bemerkt am zuverlässigsten den Menschen, der quer durch sein Blickfeld geht, und am schlechtesten den, der direkt auf ihn zukommt. Im Inneren liegen zwei empfindliche Felder nebeneinander, und der Melder reagiert darauf, wie die Wärme vom einen auf das andere übergeht, beim Gehen entlang der Achse ändert sich das Signal also am wenigsten. Setzen Sie den Melder deshalb neben den Weg und richten Sie ihn nicht frontal darauf. Ein separater Wandmelder schaltet zusätzlich auch eine Leuchte ein, die keinen eigenen Sensor hat.
Eine weiße LED strahlt kein Ultraviolett ab, hat aber einen kräftigen Blauanteil, und Blau ist gleich nach Ultraviolett das, was Insekten am stärksten anzieht. In einem Versuch mit Leimtafeln sammelte ultraviolettes Licht die meisten Insekten ein, blaues etwa ein Fünftel davon, und von Orange bis Dunkelrot kam fast nichts angeflogen. Kaltweiß hat mehr Blauanteil als Warmweiß, und es flogen rund die Hälfte mehr Insekten an, bei Käfern und Schmetterlingen war der Unterschied belegt, bei den übrigen Ordnungen reichte die Stichprobe für den Nachweis nicht. Auf die Terrasse und an den Eingang gehört deshalb Warmweiß, denn es kostet Sie nichts extra.
Eine ungeschirmte Leuchte schickt einen Teil des Lichts waagerecht und nach oben, wo es niemandem leuchtet und nur blendet. Die internationale Empfehlung für Außenbeleuchtung sagt deshalb, den Lichtstrahl abzuschirmen und so nach unten zu richten, dass er nicht über die Stelle hinausreicht, die er beleuchten soll. Eine Leuchte mit Licht nach oben und nach unten sieht an der Fassade gut aus, für die Beleuchtung eines Weges geht die Hälfte ihres Lichts aber verloren. Eine schwächere, richtig gerichtete Leuchte leistet mehr als ein starker Strahler, der in den Nachbargarten zielt.
Außensteckdosen und Geräte, die draußen benutzt werden, müssen nach der Norm mit einem Fehlerstromschutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 Milliampere abgesichert sein, und in Wohngebäuden gilt das auch für Lichtstromkreise. Eine netzgespeiste Leuchte gehört deshalb nicht an ein aus dem Fenster gezogenes Verlängerungskabel, sondern an eine Installation, die einen solchen Schalter hat. Akku- und Batterieleuchten haben dieses Problem nicht, weil zu ihnen keine feste Zuleitung führt.