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E-Falträder

Das faltbare E-Bike lässt sich auf eine Größe zusammenlegen, die durch die Tür und in den Kofferraum passt, und lässt sich gut mit der Bahn kombinieren. In der Europäischen Union gilt nur eine Maschine bis 250 W und 25 km/h als Fahrrad, stärkere Modelle gehören auf Privatgrund oder brauchen Zulassung und Versicherung. Das Faltscharnier wird vor jeder Fahrt geprüft, denn ein während der Fahrt geöffneter Verschluss wirft den Fahrer zu Boden. Die reale Reichweite rechnest du aus Wattstunden aus, nicht aus der Zahl in der Anzeige.

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E-Falträder

Das faltbare E-Bike lässt sich auf eine Größe zusammenlegen, die in den Kofferraum, in die Bahn und in den Hausflur passt. Die Kategorie reicht von städtischen Zwanzigzöllern mit Motor bis 250 W bis zu Offroad-Maschinen mit dicken Reifen 20 mal 4,0 Zoll und zwei Akkus. Der Unterschied liegt nicht nur in der Ausstattung, sondern vor allem darin, wo man damit überhaupt fahren darf. Das Gewicht reicht von rund zwanzig Kilo bei Stadtmodellen bis fünfunddreißig bei Fatbikes, ein zusammengelegtes Rad ist also eher zum Rollen als zum Treppentragen.

In der Europäischen Union gilt nur eine Maschine bis 250 W und 25 km/h als Fahrrad, bei der der Motor nur beim Treten hilft und über fünfundzwanzig abschaltet. Ein Modell mit 500 W und 32 km/h und erst recht eine Maschine mit 2000 W ist kein Fahrrad mehr, gehört also weder auf den Radweg noch ohne Zulassung, Versicherung und Führerschein auf die Straße. Stärkere Modelle kaufst du deshalb als Maschine für Privatgrund, ein geschlossenes Gelände oder Gelände mit Erlaubnis des Eigentümers. Es zählen die Dauernennleistung auf dem Motorschild und die Regeln des Landes, in dem du fährst, nicht das, was in der Anzeige steht.

Die am stärksten belastete Stelle ist das Faltscharnier am Rahmen, das zweite sitzt am Vorbau. Prüfe vor jeder Fahrt, dass der Verschlusshebel bis zum Anschlag anliegt und die Sicherung eingerastet ist, denn ein Scharnier, das sich während der Fahrt öffnet, wirft den Fahrer zu Boden. Die Scharnierschrauben werden mit dem Drehmomentschlüssel nach Herstellerangabe angezogen, nicht nach Gefühl, und nach den ersten hundert Kilometern erneut geprüft. Vergleiche die Faltmaße mit dem Kofferraum, bevor du das Rad bestellst, bei Fatbikes sind die dicken Reifen oft das größere Hindernis als der Rahmen.

Die Reichweitenangabe wird auf der niedrigsten Unterstützungsstufe, in der Ebene und mit leichtem Fahrer gemessen, die reale Zahl rechnest du also aus Wattstunden aus. Ein Akku mit 36 V und 14,5 Ah hat 522 Wh, das Paar mit 48 V und 20 Ah zusammen 1920 Wh. Ein faltbares E-Bike verbraucht rund 10 bis 15 Wh pro Kilometer in der Stadt und 15 bis 25 Wh im Gelände auf dicken Reifen. Daraus ergeben sich etwa 35 bis 50 Kilometer beim kleineren Akku und 75 bis 130 Kilometer beim Paar der großen.

Kleine Zwanzigzoll-Laufräder und über dreißig Kilo Gewicht verlangen den Bremsen mehr ab als bei einem gewöhnlichen Rad. Hydraulische Scheibenbremsen stecken wiederholtes Bremsen aus dreißig besser weg als mechanische, bei denen sich der Zug nach und nach längt. Halte den Druck in dicken Reifen niedrig für den Grip, aber nie unter dem Wert, der auf der Reifenflanke steht, sonst rutscht der Reifen in der Kurve von der Felge.