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Schmutzwasser- und Drainagepumpen

Den Unterschied zwischen Schmutzwasser- und Drainagepumpe siehst du am Stutzen, der bei der Drainagepumpe fünfundzwanzig Millimeter misst und bei der stärksten Schmutzwasserpumpe siebeneinhalb Zentimeter. Die Drainagepumpe lässt Körner bis fünf Millimeter durch, die Schmutzwasserpumpe bis dreißig. Das Drainagemodell saugt das Wasser fast trocken ab, die Schmutzwasserpumpe lässt ein paar Zentimeter stehen, denn der Schmutz braucht Platz. Und in den Schacht lässt du die Pumpe am Seil hinunter, nie am Kabel.
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Schmutzwasser- und Drainagepumpen

Das Angebot beginnt bei der Dreihundertzwanzig-Watt-Tauchpumpe mit sechstausend Litern pro Stunde und endet beim Modell mit zweitausendzweihundert Watt, das tausend Liter pro Minute liefert und sie auf achtzehn Meter drückt. Dazwischen stehen Modelle mit fünfhundertfünfzig, elfhundert und dreizehnhundert Watt, alle mit Schwimmerschalter. Daneben liegt im Angebot eine Zwölf-Volt-Drainagepumpe mit siebzig Litern pro Minute und fünf Metern Förderhöhe, die vom Akku läuft. Die Wattzahlen sind dabei nicht die Hauptsache, denn über den Einsatz entscheidet, was durch den Stutzen passen muss.

Die erste Frage ist, wie groß der Schmutz im Wasser ist, und darauf antwortet die lichte Weite des Stutzens. Die Drainagepumpe ist auf klares Wasser ausgelegt und lässt Körner von etwa fünf Millimetern durch, die Schmutzwasserpumpe schafft dreißig und mehr. Im Angebot sieht man das direkt, denn das Drainagemodell hat einen Stutzen von fünfundzwanzig Millimetern und die stärkste Schmutzwasserpumpe von siebeneinhalb Zentimetern. Die Schmutzwasserpumpe hat deshalb ein offenes Laufrad mit großen Durchgängen, was sich in weniger Förderhöhe je Watt zeigt.

Die zweite Frage ist, wie viel Wasser stehen bleiben darf, und hier gehen die beiden Gruppen am weitesten auseinander. Die Drainagepumpe mit Flachabsaugung geht mit dem Pegel bis auf einen einzigen Millimeter, danach bleibt nur noch ein Boden zum Aufwischen. Die Schmutzwasserpumpe lässt ein paar Zentimeter stehen, denn säße sie ganz auf dem Grund, würden Sand und Schlamm sie verstopfen. In den überfluteten Keller passen beide, nur nach der Schmutzwasserpumpe kommst du mit dem Lappen hinterher.

Der Schwimmerschalter schaltet nach dem Wasserstand ein und aus, nur muss der Schwimmer Platz zum Ausschwenken haben. Ein frei hängender Schwimmer braucht einen Schacht von rund fünfunddreißig Zentimetern Durchmesser, in einem engeren bleibt er an der Wand hängen. Lässt du die Pumpe in ein enges Rohr hinunter, such ein Modell mit senkrechtem Schwimmer, dem reichen fünfundzwanzig Zentimeter. Ein kürzeres Schwimmerkabel bedeutet einen kleineren Abstand zwischen Ein- und Ausschalten, die Pumpe schaltet also häufiger und lässt weniger Wasser stehen.

Das Letzte ist die Art, wie du die Pumpe in den Schacht bringst, denn hinunterlassen soll man sie am Seil und nicht am Kabel. Durch Zug am Kabel wird die Durchführung beschädigt, mit der das Kabel in den Motor eintritt, und dort sickert mit der Zeit Wasser hinein. Binde das Seil am Griff fest, lass das Kabel locker hängen, und die Pumpe hält so deutlich länger.