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Leuchten mit Bewegungsmelder

Kabellose Nachtlichter mit Magnethalter und USB-Ladung, Steckdosenleuchten, hölzerne und runde Wandleuchten sowie Stirnlampen, einzeln und in Sets zu zehn und zwanzig Stück. Ein Bewegungsmelder sieht nicht durch Glas, denn er liest Wellenlängen von etwa acht bis vierzehn Mikrometern, und gewöhnliches Glas absorbiert sie. Der Melder selbst verbraucht rund sechzig Mikroampere, den Akku leert also nicht das Warten, sondern das Leuchten, und die Laufzeit bemisst sich nach der Zahl der Einschaltungen. Ans Bett und in den Flur gehört Warmweiß, denn die Unterdrückung der Melatoninausschüttung ist im blauen Teil des Spektrums am stärksten.

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Leuchten mit Bewegungsmelder

Eine Leuchte mit Bewegungsmelder geht von selbst an, wenn jemand vorbeikommt, und nach einer Weile wieder aus. Den größten Teil der Kategorie machen kabellose Nachtlichter mit Magnethalter aus, über USB aufladbar, mit einem Akku von rund 1200 Milliamperestunden und mit einem um achtundachtzig oder dreihundertsechzig Grad drehbaren Kopf. Daneben gibt es hier Steckdosenleuchten, hölzerne und runde Wandleuchten, ein Licht unter den Toilettendeckel sowie Stirnlampen. Verkauft werden sie einzeln und in Sets zu zehn und zwanzig Stück, in kaltem, neutralem und warmem Weiß um dreitausend Kelvin.

Ein Bewegungsmelder sieht nicht durch Glas, hinter einem Fenster oder hinter der Glastür eines Schranks funktioniert er also nicht. Er liest Wärmestrahlung mit einer Wellenlänge von etwa acht bis vierzehn Mikrometern, die die menschliche Haut abgibt, und gewöhnliches Glas absorbiert genau diese Wellenlängen. Eine innen hinter dem Fenster aufgestellte Leuchte geht deshalb bei einem Menschen draußen nicht an. In eine Glasvitrine gehört eine Leuchte, deren Melder auf der Seite des Glases sitzt, auf der die Bewegung stattfindet.

Der Melder misst nicht die Wärme, sondern den Unterschied zwischen der Oberflächentemperatur des Menschen und der des Hintergrunds, bei Hitze sinkt deshalb seine Reichweite. Er sieht die Oberfläche und nicht das Innere, und die Haut hat etwa zweiunddreißig bis vierunddreißig Grad, durch Kleidung noch weniger. Nähert sich die Umgebung dieser Temperatur, verschwindet der Unterschied fast und der Melder reagiert nicht mehr zuverlässig, an einer aufgeheizten Südwand oder im Dachgeschoss tritt das also früher ein, als man denkt. Im Flur oder im Schrank ist der Temperaturunterschied stabil und dieses Problem tritt nicht auf.

Der Melder selbst verbraucht rund sechzig Mikroampere, aus einem Akku mit 1200 Milliamperestunden würde er also über zwei Jahre lang nur lauschen. Den Akku leert also nicht das Warten, sondern das Leuchten. Die Laufzeit bemisst sich deshalb nach der Zahl der Einschaltungen und nicht nach Tagen, und eine Leuchte im belebten Flur hält einen Bruchteil dessen, was sie in der Speisekammer hält. Bevor Sie zu mehr Kapazität greifen, verkürzen Sie die Leuchtdauer oder drehen Sie den Melder so, dass er nicht auf jeden Durchgang anspricht.

Ein Nachtlicht soll Sie nicht wecken, und genau deshalb kommt es auf seine Farbe an. Die Unterdrückung der Melatoninausschüttung ist um vierhundertsechzig Nanometer am stärksten, also im blauen Teil des Spektrums, von dem Kaltweiß deutlich mehr hat als Warmweiß. Ans Bett, in den Flur und zur Toilette gehört deshalb Warmweiß um dreitausend Kelvin, während Kaltweiß in den Schrank oder in die Werkstatt passt.