Arbeitsspeicher (RAM)
Arbeitsspeicher für Desktop-PCs und Notebooks — DDR4 und DDR5 als DIMM und SO-DIMM, einzelne Module und Kits. Wählen Sie nach dem Typ, den das Mainboard unterstützt, sowie nach Kapazität, Takt und Latenz. Die Generationen sind nicht austauschbar und passen nicht in einen Slot anderen Typs.
Arbeitsspeicher (RAM)
Speichermodule, mit denen der Rechner im Betrieb arbeitet — DDR4 und DDR5, bei älteren Systemen auch DDR3, in der längeren Bauform DIMM für Desktop-PCs und der kürzeren SO-DIMM für Notebooks und Mini-PCs. Es gibt sie einzeln und als Kits mit zwei oder vier Modulen.
Entscheidend ist die Unterstützung durch das Mainboard — Speichertyp, maximale Kapazität, Zahl der Slots und unterstützte Taktraten. Wählen Sie Arbeitsspeicher danach, was Mainboard und Prozessor können; die Generationen sind untereinander nicht kompatibel und unterscheiden sich auch in der Lage der Kerbe im Kontakt, passen also nicht in den falschen Slot.
Die Leistung bestimmen Kapazität, Takt und Latenz — die Kapazität in GB je Modul, der Takt in MHz oder MT/s und die Latenz als CL angegeben. Ein höherer Takt allein genügt nicht; meist steigt mit ihm auch die Latenz, deshalb betrachtet man beide Werte zusammen.
Für den Dual-Channel-Betrieb setzen Sie die Module paarweise und in die Slots, die das Mainboard dafür vorsieht — sie sind meist farblich abgesetzt und im Handbuch beschrieben. Am sichersten ist ein Kit aus zwei gleichen Modulen; das Mischen unterschiedlicher Kapazitäten, Taktraten oder Hersteller kann die erreichte Geschwindigkeit senken.
Einen höheren als den Basistakt aktivieren Sie bei DDR4 über das XMP-Profil, bei DDR5 über XMP oder EXPO im BIOS. Schalten Sie den Rechner vor dem Einbau aus und trennen Sie ihn vom Netz, fassen Sie das Modul an den Kanten an und leiten Sie statische Aufladung von sich ab. Befolgen Sie stets die Anweisungen des Herstellers und die Liste der unterstützten Speicher zum Mainboard.