VR-Brillen
Standalone-Brillen, die ohne Rechner laufen, und Modelle für den PC. VR-Brillen geben jedem Auge ein eigenes Bild, sodass die Szene räumlich wirkt und sich mit dem Kopf dreht. Wählen Sie nach Auflösung, Bildwiederholrate und Einstellung des Augenabstands — und rechnen Sie mit Platz zum Spielen.
VR-Brillen
Eine VR-Brille hat Displays wenige Zentimeter vor den Augen und dazu Linsen, die sie scharf stellen. Jedes Auge bekommt ein leicht anderes Bild, das Gehirn setzt daraus Tiefe zusammen, und wenn Sie sich drehen, dreht sich die Szene mit. Die Qualität dieser Illusion steht und fällt damit, wie schnell und genau die Brille der Kopfbewegung folgt — und genau deshalb wird Menschen bei schlecht eingestellten Brillen übel.
Standalone-Brillen haben Rechner und Akku im Inneren und brauchen sonst nichts: aufsetzen und spielen. Sie sind bequemer, weil kein Kabel von ihnen weggeht, ihre Leistung ist aber davon begrenzt, was hineinpasst und was sich kühlen lässt. Brillen für den PC rechnen das Bild dagegen auf der Grafikkarte im Rechner und bieten mehr Detail und schwerere Titel — prüfen Sie nur vorher, was der Hersteller von der Grafik verlangt und wie viele Anschlüsse am Rechner draufgehen.
Auflösung pro Auge und Bildwiederholrate sind die beiden Angaben, die sich zu vergleichen lohnen. Die Auflösung entscheidet, wie stark das Raster zwischen den Pixeln zu sehen ist, die Rate, wie flüssig die Szene läuft — und eine niedrige Rate ist die häufigste Ursache für Übelkeit. Achten Sie auch auf das Sichtfeld und vor allem auf die Einstellung des Augenabstands: Passen die Linsen nicht zu Ihren Augen, ist das Bild an den Rändern unscharf und davon tut nach einer Weile der Kopf weh. Nicht jede Brille lässt den Augenabstand einstellen.
Bevor Sie die Brille aufsetzen, räumen Sie auf: Stecken Sie sich eine Fläche ohne Möbel, Kabel und Stufen ab, und spielen Sie nie dort, wo hinter Ihnen ein offenes Fenster oder eine steile Stufe ist. Machen Sie Pausen — die ersten Stunden in VR sind für den Gleichgewichtssinn neu, und Übelkeit vergeht leichter, wenn man sie nicht aussitzt. Die Altersgrenze gibt der Hersteller an und liegt meist höher, als man erwartet; die Anleitung enthält auch den Hinweis auf lichtempfindliche Anfälle, und den lesen Sie, auch wenn er Sie nicht betrifft.