Aufblasbare Automatratzen
Die aufblasbare Automatratze macht aus dem Kofferraum oder den umgeklappten Sitzen einen Schlafplatz, ohne dass ein Zelt aufgebaut wird. Die Größe richtet sich nach dem Innenraum, eine Matratze mit 170 mal 120 Zentimetern passt in einen üblichen Kombi. Die beflockte Oberfläche fühlt sich nicht kalt an und klebt nicht, das PVC darunter dehnt sich in der Hitze aber, deshalb wird nicht prall aufgepumpt. Der Motor bleibt auch zum Heizen aus, denn Kohlenmonoxid sammelt sich selbst bei gekipptem Fenster.
Aufblasbare Automatratzen
Die aufblasbare Automatratze macht aus dem Auto einen Schlafplatz, ohne dass ein Zelt nötig wäre. Meist kommt sie auf die umgeklappte Rückbank oder in den Kofferraum von Kombi und SUV, wo sie die unebene Fläche ausgleicht. Im Paket stecken neben der Matratze meist eine Pumpe, Kissen, eine Unterlage und ein Packsack. Sie taugt für Fahrten mit Übernachtung am Straßenrand, für Festivals und als Reserve, wenn der Plan kippt.
Vor dem Kauf wird der Innenraum ausgemessen, denn das Maß der Matratze muss zwischen die beiden hinteren Türen passen. Das Modell mit 170 mal 120 Zentimetern entspricht einem üblichen Kombi mit umgeklappten Sitzen, für kleinere Autos wird ein kürzeres gewählt. Die Länge misst man von der Hecktür bis zu den möglichst weit nach vorn geschobenen Vordersitzen. Keile oder aufblasbare Aufsätze füllen den Fußraum, damit die Matratze nicht im Ausschnitt liegt.
Die Oberseite hat eine beflockte Oberfläche, also feine auf PVC geklebte Fasern, die sich nicht kalt anfühlen und nicht an der Haut kleben. Darunter liegt das PVC selbst, dessen Stärke darüber entscheidet, wie lange die Matratze hält. Die Nähte sind die schwächste Stelle, deshalb wird die Matratze nicht direkt in den Kofferraum, sondern auf die mitgelieferte Unterlage gelegt. Die Beflockung wird mit einem feuchten Lappen gereinigt, denn Spülmittel und Lösemittel lösen den Kleber unter der Faser.
Die Matratze wird mit der Pumpe am Bordnetzstecker aufgeblasen, der Luftdruck soll dabei aber nicht bis zum Anschlag gehen. PVC dehnt sich in der Hitze, deshalb kann eine nachmittags aufgeblasene Matratze nachts die Nähte spannen. Im Winter ist es umgekehrt und morgens muss meist nachgepumpt werden. Eine richtig aufgeblasene Matratze lässt sich in der Mitte etwa zwei Zentimeter eindrücken, ohne hart zu werden.
Sich im geschlossenen Auto mit laufendem Motor zu wärmen ist tabu, denn Kohlenmonoxid sammelt sich selbst bei gekipptem Fenster. Wegen der Feuchtigkeit lohnt es sich, die Fenster einen Spalt offen zu lassen und mit einer Blende abzudecken, nicht mit Folie, die den Luftaustausch verhindert. Während der Fahrt gehört die Matratze zusammengelegt in den Sack, denn aufgeblasen verdeckt sie Sicht und Gurte.