Wärmebildkameras
Wärmebildkameras zeigen die Temperaturverteilung, sodass Sie auf dem Display sehen, was dem Auge entgeht — Wärmeverluste am Haus, den Verlauf der Fußbodenheizung oder einen überhitzten Sicherungsautomaten. Hier finden Sie eigenständige Handgeräte mit eigenem Display sowie Wärmebildkameras fürs Handy mit USB-C. Wählen Sie nach Detektorauflösung, Temperaturempfindlichkeit und Messbereich.
Wärmebildkameras
Jede Oberfläche, die wärmer ist als ihre Umgebung, strahlt Infrarot ab, und die Wärmebildkamera macht daraus ein Farbbild. So finden Sie die Stelle, an der Wärme aus dem Haus entweicht, verfolgen den Verlauf der Fußbodenheizung, entdecken die feuchte Ecke oder die heiß werdende Klemme im Verteiler — und müssen dabei nichts berühren.
Handgeräte haben ein eigenes Display und einen Akku, arbeiten eigenständig und taugen für regelmäßige Arbeit: Prüfungen, Baustelle, Service. Wärmebildkameras fürs Handy werden über USB-C angeschlossen und nutzen das Telefon als Display und Speicher. Sie sind kleiner und günstiger, man muss nur auf die Kompatibilität von Anschluss und Betriebssystem achten.
Am meisten entscheidet die Detektorauflösung — Angaben wie 96×96, 256×192 oder 640×480 Pixel sagen, wie kleine Details die Kamera trennt. Die Auflösung des Displays allein bedeutet nichts. Achten Sie außerdem auf die Temperaturempfindlichkeit (NETD in mK), auf den Messbereich, auf die Bildwiederholrate und darauf, ob das Gerät Wärmebild und normales Bild überlagern kann, was die Orientierung im Bild erleichtert.
Bedenken Sie, dass eine Wärmebildkamera die Oberflächentemperatur misst, nicht das Innere des Materials. Das Ergebnis beeinflusst der Emissionsgrad: Glänzende und metallische Flächen spiegeln die Umgebung und zeigen irreführende Werte, deshalb klebt man mattes Band auf oder trägt einen matten Anstrich auf und stellt am Gerät den richtigen Emissionsgrad ein. Es handelt sich um kein Medizinprodukt und es dient nicht zum Messen der Körpertemperatur. Halten Sie sich an die Anleitung des Herstellers und beachten Sie bei Arbeiten an elektrischen Anlagen die Sicherheitsregeln.