Bootsmotoren und Unterwasserscooter
In dieser Kategorie liegen Benzin- und Elektro-Außenbordmotoren und dazu Unterwasserscooter. Bei den Verbrennern entscheidet Zweitakt oder Viertakt, wobei neue Motoren wegen der Abgasgrenzwerte fast ausschließlich Viertakter sind. Der Kontrollstrahl ist das Einzige, was du während der Fahrt von der Kühlung siehst, und die Steigung der Schraube hält die Drehzahl im vorgeschriebenen Bereich. Bei Scootern liest du statt PS die Laufzeit pro Ladung und die Tiefengrenze.
Bootsmotoren und Unterwasserscooter
In dieser Kategorie liegen Antriebe, also Benzin- und Elektro-Außenbordmotoren und dazu Unterwasserscooter für Taucher und Schnorchler. Die Boote, an die die Motoren gehängt werden, stehen in der Nachbarkategorie, hier geht es um den Antrieb selbst. Ein Außenborder hängt vollständig am Heck und lässt sich abnehmen, du trägst ihn nach der Saison also ins Trockene, auch wenn das Boot draußen bleibt. Der Unterwasserscooter ist dagegen handgeführt, zieht den Schwimmer hinter sich her und hat mit dem Boot nichts gemeinsam außer dem Wasser.
Die erste Frage beim Verbrenner lautet Zweitakt oder Viertakt. Der Zweitakter ist leichter und einfacher, schmiert sich aber mit Öl, das dem Kraftstoff beigemischt ist und so zum Teil ins Wasser und in die Luft geht. Genau wegen der Abgase setzt die europäische Sportbootrichtlinie getrennte Grenzwerte für Zweitakt-Ottomotoren, Viertakt-Ottomotoren und Dieselmotoren fest, und ein üblicher Vergaser-Zweitakter hält sie nicht ein. Neue Motoren sind deshalb fast ausschließlich Viertakter, Zweitakter triffst du dagegen vor allem gebraucht, und dort rechne mit dem Mischen des Kraftstoffs.
Das Zweite ist Kühlung und Kontrollstrahl. Die meisten Außenborder kühlen mit angesaugtem Wasser, das ein Gummiimpeller in der Pumpe über dem Getriebe fördert. Der Strahl, der seitlich austritt, ist keine Zierde, sondern das Einzige, was du während der Fahrt vom ganzen Kreislauf siehst; wird er schwächer oder bleibt er aus, gehört der Motor sofort abgestellt. Der Impeller ist ein Verschleißteil, das etwa einmal im Jahr oder nach einigen hundert Stunden gewechselt wird, und Trockenlauf beschädigt ihn sehr schnell.
Das Dritte ist die Steigung der Schraube, also die zweite Zahl in ihrer Bezeichnung. Sie wird in Zoll angegeben und besagt, um wie viel sich die Schraube bei einer Umdrehung in einem festen Stoff vorschieben würde. Der Motorhersteller schreibt einen Drehzahlbereich bei Vollgas vor, und die Schraube ist der Hebel, mit dem du ihn triffst, denn jedes Zoll Steigung mehr senkt die Drehzahl um etwa hundertfünfzig bis zweihundert. Außerhalb dieses Bereichs lässt du entweder Leistung liegen oder überdrehst den Motor, und beides lohnt sich nicht.
Die letzte Gruppe sind Unterwasserscooter, und bei ihnen liest man ganz andere Zahlen. Freizeitmodelle fahren etwa drei bis sechs Kilometer in der Stunde, und eine Ladung reicht meist dreißig bis sechzig Minuten. Die Tiefengrenze ist dabei genauso wichtig wie die Laufzeit, denn übliche Modelle enden bei vierzig bis fünfzig Metern, und tiefer dringt Wasser in sie ein.