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Windkraftanlagen

Geräte, die die Kraft des Windes in elektrische Energie umwandeln, eignen sich für Ferienhäuser, Wohnmobile, Boote sowie für netzunabhängige Inselsysteme im Haushalt. Erhältlich sind Generatoren mit horizontaler und vertikaler Achse in unterschiedlichen Leistungen von einigen hundert Watt bis zu mehreren Kilowatt, passend zum Laden von 12-V-, 24-V- oder 48-V-Batterien. Zu den Sets gehören meist Laderegler, Masten und Montagezubehör. Windkraftanlagen für den Hausgebrauch werden häufig mit Solarmodulen kombiniert, damit die Stromversorgung auch bei Windstille funktioniert.

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Windkraftanlagen

Strom aus Wind lässt sich auch dort gewinnen, wo kein Netzanschluss vorhanden ist oder wo der Betreiber den Bezug aus dem Netz senken möchte. Kleine Windkraftanlagen sind an Ferienhäusern, in Gärten, an Wohnmobilen, auf Booten und als Teil von Inselsystemen (Off-Grid) nützlich. Die Leistung reicht von Modellen mit einigen hundert Watt, die zum Laden von Batterien und zur Versorgung der Beleuchtung genügen, bis zu stärkeren Einheiten im Kilowattbereich für anspruchsvolleren Betrieb.

Je nach Bauart werden zwei Grundtypen unterschieden. Anlagen mit horizontaler Achse erinnern an klassische Propeller und erreichen bei gleichmäßiger Luftströmung einen höheren Wirkungsgrad, weshalb sie auf höheren Masten im freien Gelände aufgestellt werden. Anlagen mit vertikaler Achse reagieren weniger empfindlich auf Windrichtung und Böen, arbeiten leiser und lassen sich in bebauten Bereichen oder auf Dächern leichter installieren.

Neben dem eigentlichen Generator besteht ein Set meist aus einem Laderegler, der die Batterien vor Überladung schützt, sowie aus Mast, Verankerung und Verkabelung. Die Systemspannung richtet sich nach den Akkus, am häufigsten 12, 24 oder 48 V. Für die Umwandlung auf die Netzspannung von 230 V dient ein Wechselrichter, der separat ergänzt werden kann.

Bei der Auswahl empfiehlt es sich, von den örtlichen Windverhältnissen und der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit am Standort auszugehen. In Regionen mit unregelmäßigem Wind bewährt sich die Kombination mit Solarmodulen, sodass auch an sonnigen, windstillen Tagen Energie zufließt. Eine Rolle spielt auch die Montagehöhe — je höher die Turbine über den umliegenden Hindernissen steht, desto gleichmäßiger ist ihre Leistung.

Vor dem Kauf ist es sinnvoll, die Tragfähigkeit des Masts, die Geräuschentwicklung und den empfohlenen Windgeschwindigkeitsbereich zu prüfen, damit das gewählte Modell zum geplanten Standort und zum erwarteten Verbrauch passt.