SUP-Zubehör

In dieser Kategorie liegt alles, was du zum Board dazupackst: Paddel, Pumpen, Finnen, Leashes, Rucksäcke, Sitze und Reparatursets. Beim Paddel entscheiden Länge und Material, bei der Pumpe der doppelt wirkende Betrieb und das Manometer. Der Sitz wird an den D-Ringen befestigt, und aus dem SUP-Board wird in wenigen Minuten ein Kajak. Und das Reparaturset mit Ventilschlüssel beseitigt die häufigste Ursache für langsamen Luftverlust.

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SUP-Zubehör

In diese Kategorie gehört die Ausrüstung fürs SUP-Board, nicht die Boards selbst, die findest du nebenan. Hier liegen Paddel, Pumpen, Ersatzfinnen, Leashes, Rucksäcke und Taschen, Sitze und Klebesets. Das meiste passt auf jedes Board, denn fast jedes aufblasbare Board hat ein Halkey-Roberts-Ventil. Die Unterschiede stecken in der Länge, im Material und darin, wie viel Arbeit dir ein Teil abnimmt.

Zuerst das Paddel, denn du hältst es die ganze Zeit und spürst an ihm jedes Gramm. Als Faustregel gilt Körpergröße plus zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter, und ein dreiteiliger Schaft deckt diesen Bereich auch für mehrere Leute in der Familie ab. Ein Aluminiumpaddel wiegt um die neunhundert Gramm, ein Composite-Paddel um die siebenhundert und ein Carbonpaddel knapp unter fünfhundert; den Unterschied spürst du also nach einer Stunde in den Schultern. Ein Blatt zwischen fünfhundertfünfzig und sechshundertzehn Quadratzentimetern passt den meisten, denn ein kleineres zieht sich leichter und verleitet zu höherer Schlagzahl, während ein größeres in einem Zug mehr Kraft bringt.

Das zweite Teil, ohne das es nicht geht, ist die Pumpe. Die doppelt wirkende Pumpe drückt Luft beim Hoch- und beim Runterziehen und halbiert die Pumpzeit ungefähr, schaltet zum Schluss aber auf einfach wirkenden Betrieb um, weil du gegen höheren Druck nicht mehr in beide Richtungen drückst. Die meisten aufblasbaren Boards werden auf fünfzehn psi gepumpt, deshalb nützt dir ein Manometer an der Pumpe mehr als ein weiterer Liter Volumen. Eine elektrische Pumpe an der Zwölf-Volt-Steckdose im Auto erledigt beide Phasen allein und schaltet beim eingestellten Druck ab.

Wenn die Beine müde werden, kommen Sitz und Kajakumbau an die Reihe. Der Sitz wird mit Gurten an den D-Ringen auf dem Deck befestigt und passt damit auf jedes Board, das welche hat, ohne dass etwas gebohrt wird. Auf das freie Schaftende steckst du dann das zweite Blatt, und aus dem einblättrigen Paddel wird ein Kajakpaddel. Im Sitzen sinkt der Schwerpunkt, sodass sich das Board in Wellen und Wind ruhiger verhält als im Stehen.

Die letzte Gruppe ist das Reparaturset mit Ventilschlüssel, und es kommt öfter zum Einsatz, als du denkst. Wenn das Board langsam weich wird, blubbert es meist am Ventil, dessen Kern sich beim Transport löst, und der Schlüssel zieht ihn in Sekunden nach. Dazu gehört auch die Ersatzfinne, bei der du auf den Finnenkasten achten musst, denn eine Finne für den US-Finnenkasten passt nicht in einen Klick-Kasten und umgekehrt.